Nr. 19a – 28.11.1796

Foren Lindenbriefe Morsbroich Nr. 19a – 28.11.1796

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    Nr. 19 a                                                                     Postskriptum zum Brief vom 28. 11. 1796

     

    Linden schreibt in seinem Brief, dass nach kurzer Pause die Franzosen über die Eifel kommend und den Rhein bei Deutz passierend in die hiesige Gegend eingefallen sind. Durch schlechte Witterung müssen die Truppen längere Zeit einquartiert werden. Plünderungen sind an der Tagesordnung. Hierdurch entsteht ein großer Mangel an Verpflegung für die Bevölkerung und die Soldaten. Wahllos wird Vieh geschlachtet und Brennholz gerodet. Linden befürchtet, dass, wenn dies so weiter geht, zwischen hier und Düsseldorf bald kein Baum und Strauch mehr steht.

     

    Stadtarchiv Leverkusen

     

    Auch Hochgebietend – gnädiger Herr !

     

     

    Sind schon beinahe 4 Wochen verstrichen, daß ich von Tag zu Tage hofte, Euer Hochwürden Exzellenz die gute Nachricht mittheilen zu können, daß der Greuel der Verwüstung die hiesigen außerst gedruckten und verheerten Gegenden endlich einmal wieder verlassen habe und man wiederum ein wenig freier athmen könne. Täglich, schmeichelte man uns mit der süßen Bottschaft, daß die Armée anderten Tages ohnfehlbar aufbrechen und wieder vorrücken würde, allein wir wurden auch täglich getäuschet, bis endlich vor etwan 3 Wochen das ganze le Febvresche Corps, bei 13000 Mann starck, teils hier, teils zu Deutz den Rhein passirte und durch die Eyffel hinaufmarschirte. Diesem folgte anderten Tags das Hauptquartier samt dem dabei befindlichen Personal. Nun hieß es wieder von Tag zu Tage, daß auch die Nord-Armée die in hiesigen Gegenden campirt und etwa 17- bis 18000 Mann starck seyn mag, auf dieser Seite ebenfalls vorrücken würde, allein alle Hofnung scheiterte, und die Armée ist, bis auf diese Stunde noch in der nehmlichen Position, worinn sie vor 7 Wochen gewesen ist. sie ist aber auch jetzt schon einige Tage hindurch in einer sehr bedencklichen Lage. Das bei der rauhen Witterung noch immer fort daurende Campiren – der schon seit 6 Tagen herrschende gänzliche Fleisch Mangel – und das schlechte Brod, welches der Soldat einige Zeit hindurch erhalten, macht die Nord-Truppen, die in Holland so gut gelebt haben, ganz mutlos und die Desertion wird von Tag zu Tag stärcker – auch die armen Pferde müssen, nebst dem, daß sie Tag und Nacht ohne Obdach und ohne Decken sind, dem Hunger unterligen – Von 2800 Pferden, die vor etwa 3 Wochen, von der andern- auf diese Rheinseite, mittels Entreprise eines Kaufmann aus Köln, für die Republique geliefert worden, ist die Halbscheid nicht mehr übrig – der Fourage Mangel ist ganz außerordentlich, alles, was sich nur Fourage nennen lässt, ist aufgezehrt. Komt auch wohl alle 5 Tage ein Schif mit Heu von unten herauf, so ist dies nur eine Portion für 1 Tag, und dann muss wieder 4 Tage gefastet werden. Noch nie hab die Republicaner über das Directorium, über die Generaliteet, Commissairs über die schöne Freiheit und Gleichheit etc. so wie jetz eine Zeit hindurch und das zwarn ganz öffentlich schmäheren gehört. Der starcke Enthusiasmus verschwindet Von Tag zu Tage mehr und mehr. Seit ein paar Tagen verbreitet sich das böse Gerücht, daß die Nord Truppen wieder in Holland ziehen und die Division des Grals. le Febvre zurückkommen und die Stelle der ersteren wieder besetzen würde. Der Himmel bewahre uns vor diesen Tausch, Denn in diesem Falle ist man wieder nirgendwo, weder in den Häuseren, noch weniger auf den Straßen vor Mord und Plünderung sicher – jetzt kann mann doch noch so zimlich frei hin und her wandlen, immittels sind und bleiben wir noch fortdaurend unter dem schweren Laste einer Menge Unglückseeligkeiten in hiesigen Gegenden sehr gedrucket, ein Unglück verfolgt das andere. Die Viehseuche, die bei Menschen Gedenken nicht so heftig wie jetzt geweßen, greift noch täglich mehr um sich her. Weniges Vieh komt mit dem Leben davon. die mehrsten hierumher wohnenden Halbwinnern, die mit so vielen Kosten ihr Viehe so oft hin und her flüchten musten, um nicht den Franzosen in die Hände zu fallen, sind nun desselben doch gröstenteils verlustig. Behält einer von 30 Stück Rindvieh deren 3, höchstens 4, so ist er wircklich noch glücklich, denn viele behalten nichts, besonders in hiesiger Nachbarschaft zu Morsbroich, Schlebusch und dasigen Gegenden hat diese Seuche bis herzu[1] noch nicht geäußert. Der Himmel gebe, daß doch noch ein oder andere Gegend geschonet bleiben möge, damit einer dem andren wieder aufhelfen könne. Indessen sieht es für den Ackers-Mann, wenn er auch ein gutes Vermögen sich zusammen gescharrt gehabt, bei dieser Lage doch zimmlich misslich aus. Alle Sommerfrüchten, alle Fourage sind weggenohmen, das Rindviehe ist crepiret, die Pferde teils fort, teils nur zum Dienste der Franzosen die Felder liegen unbeackert da, an Wintersaat, ist soviel als nichts geschehen. Trübe Aussichten für die Zukunft. Die mehresten Halfen aus hiesiger Nähe halten sich mit ihren Famillen noch hier in Mülheim auf, sie scheuen in ihre Wohnungen rückzukehren, teils um nicht Augenzeugen seyn zu müssen, daß /: wo Scheuren und Ställe jetzt beinahe leer sind :/ auch die noch übrige wenige Winterfrucht entweder weggeschlept oder doch den Pferden vorgeworfen werde, teils um nicht gezwungen zu werden, die so starcken Einquartirungen, welche bei einigen aus mehr dann 100. Cavalleristen besteht, auch noch gar aus ihren eigenen Beutel ernähren zu müssen. Mit den Buschen sieht es nun allenthalben traurig aus. bis auf den heutigen Tag sind zwarn Euer Hochwürden Exzellenz Buschen noch salvirt, allein der nahe Ruin derenselben ist jetzt auch sehr zu beförchten. Zween erst vorgestern, angekomene neüe Holtz-Commissairs ließen schon gestern morgen auf denen Bürrich- und Schlebuscher Gemarken /: welche beide schon so vieles gelitten haben :/ durch etwann 100. Bauren mit Abfählung deren Eichen und Boichen den Anfang machen, und gegen Abend sah ich schon 39 Eichen, ohne die Boichen, darnieder ligen dies Holtz ist sämtlich zu Brandholtz bestimmt. In dem Rheindorfer Busch hingegen wurden in voriger Woche 170 Stück der schönsten Eichen abgehauen, wovon die Blöcher ganz an den Rhein geführt werden. Zu welcher Bestimung ist noch unbewust. Für diese Commissairs, die sich hoffentlich durch ein douceur noch in etwa werden abwenden lassen, bin ich indessen nicht so beförchtet als für die campirenden Truppen. Diese hauen das Holtz, es seien Eichen, Boichen, Tannen etc., jung oder alt, vor Fuß weg und schleppen solches nach den Lageren. Den Schaden, welchen diese Tag auf Tag in den Buschen verursachen, kann mann wenigstens täglich auf 3000 rhr. anschlagen. Jene Buschen, welche bis herzu dem Morsbroicher Waldungen zur Schutzwehr dienten, z:B: der Schönrather- die Haus-Hahner – und die Dünnwalder Buschen sind nun beinahe alle weggehauen. Vorgestern machten diese Truppen in der sogenannten Maikammer /: einem Busche, der hinten dem Kloster Dünnwald gelegen :/ den Anfang. Ist dieser Busch, worann sie noch etwa 6 bis Tage zu arbeiten haben, auch fort, so komt die Reihe, wenn noch ferner campiret wird, auch an Hochdero Buschen, und dann ist alle Gegenwehr vergeblich, denn dHr. Provisor zu Dünnwald, der noch immer einen General im Quartier hat, und deren gestern auf den Mittag noch eilf bewirthete, kann es nicht einmal hinderen, daß der vor etwa 20. Jahren erst angepflanzte Tannen Busch nicht gäntzlich zu grunde gerichtet werde. Diese Leute zu stören ist gar kein Mittel übrig. Solte ich, wenn binnen ein paar Tagen die Lage sich nicht änderen wird, noch Gelegenheit finden, ein und ander Stück Holtz verkäuflich anzubringen, so werde ein solches zu bewerckstelligen gar kein Bedencken tragen. Solte, wie man beförchtet, die winter-Campagne noch lange fortwähren, so sehe ich nicht, wie zwischen hier und Düsseldorff mancher Baum, noch Staude werden stehen bleiben können. Der allgemeinen Sage nach sollen zwarn die Österreicher oberhalb der Sieg sehr starck- auch wircklich viele Brücken über diesen Fluß fertig seyn, allein was hilfts, wenn auch diese die Frankreicher von hier wegtreiben? Durch Sperrung des Rheins kann unser Unglück nur größer werden. ich ersterbe uti in litt.

     

    Mülheim d. 28ten. 9bris. 1796

     

    Euer Hochwürden Exzellenz unterthg. -treu gehorsamster dr. Linden

     

    [1] Eingefügt: sich.

    #757

    <span style=“color: #ff0000;“>Letzte Fassung!</span>

     

    Nr. 19 a                                                                     Postskriptum zum Brief vom 28. 11. 1796

     

    Stadtarchiv Leverkusen Bestand, Nr. 1 C 1a-2b

     

    Linden schreibt in seinem Brief, dass nach kurzer Pause die Franzosen über die Eifel kommend und den Rhein bei Deutz passierend in die hiesige Gegend eingefallen sind. Durch schlechte Witterung müssen die Truppen längere Zeit einquartiert werden. Plünderungen sind an der Tagesordnung. Hierdurch entsteht ein großer Mangel an Verpflegung für die Bevölkerung und die Soldaten. Wahllos wird Vieh geschlachtet und Brennholz gerodet. Linden befürchtet, dass, wenn dies so weiter geht, zwischen hier und Düsseldorf bald kein Baum und Strauch mehr steht.

     

     

    Auch Hochgebietend – gnädiger Herr !

     

     

    Sind schon beinahe 4 Wochen verstrichen, daß ich von Tag zu Tag hoffte, Euer Hochwürden Exzellenz die gute Nachricht mittheilen zu können, daß der Greuel der Verwüstung die hiesigen äußerst gedruckten und verheerten Gegenden endlich einmal wieder verlassen habe und man wiederum ein wenig freier athmen könne. Täglich, schmeichelte man uns mit der süßen Botschaft, daß die Armée anderten Tages ohnfehlbar aufbrechen und wieder vorrücken würde, allein wir wurden auch täglich getäuschet, bis endlich vor etwan 3 Wochen das ganze le Febvresche Corps, bei 13000 Mann starck, teils hier, teils zu Deutz den Rhein passirte und durch die Eyffel hinaufmarschirte. Diesem folgte anderten Tags das  Hauptquartier samt dem dabei befindlichen Personal. Nun hieß es wieder von Tag zu Tage, daß auch die Nord-Armée die in hiesigen Gegenden campirt und etwa 17- bis 18000 Mann starck seyn mag, auf dieser Seite ebenfalls vorrücken würde, allein alle Hofnung scheiterte und die Armée ist, bis auf diese Stunde noch in der nehmlichen Position, worinn sie vor 7 Wochen gewesen ist. Sie ist aber auch jetzt schon einige Tage hindurch in einer sehr bedencklichen Lage. Das bei der rauhen Witterung noch immer fort daurende Campiren, der schon seit 6 Tagen herrschende gänzliche Fleisch Mangel und das schlechte Brod, welches der Soldat einige Zeit hindurch erhalten, macht die Nordtruppen, die in Holland so gut gelebt haben, ganz mutlos und die Desertion wird von Tag zu Tag stärker, auch die armen Pferde müssen nebst dem, daß sie Tag und Nacht ohne Obdach und ohne Decken sind, dem Hunger unterligen – Von 2800 Pferden, die vor etwa 3 Wochen von der andern auf diese Rheinseite mittels Entreprise[1] eines Kaufmann aus Köln für die Republique geliefert worden, ist die Halbscheid nicht mehr übrig – der Fouragemangel ist ganz außerordentlich, alles, was sich nur Fourage[2] nennen lässt, ist aufgezehrt. Kommt auch wohl alle 5 Tage ein Schiff mit Heu von unten herauf, so ist dies nur eine Portion für 1 Tag, und dann muss wieder 4 Tage gefastet werden. Noch nie hab die Republicaner über das Directorium, über die Generaliteet, Commissairs über die schöne Freiheit und Gleichheit etc. so wie jetzt eine Zeit hindurch und das zwarn ganz öffentlich schmäheren gehört. Der starke Enthusiasmus verschwindet Von Tag zu Tage mehr und mehr. Seit ein paar Tagen verbreitet sich das böse Gerücht, daß die Nordtruppen wieder in Holland ziehen und die Division des Grals. le Febvre zurückkommen und die Stelle der ersteren wieder besetzen würde. Der Himmel bewahre uns vor diesen Tausch. Denn in diesem Falle ist man wieder nirgendwo, weder in den Häuseren, noch weniger auf den Straßen vor Mord und Plünderung sicher – jetzt kann man doch noch so zimlich frei hin und her wandlen, immittels sind und bleiben wir noch fortdaurend unter dem schweren Last einer Menge Unglückseeligkeiten in hiesigen Gegenden sehr gedrucket, ein Unglück verfolgt das andere. Die Viehseuche, die bei Menschengedenken nicht so heftig wie jetzt gewesen, greift noch täglich mehr um sich her. Weniges Vieh kommt mit dem Leben davon. die mehrsten hierumher wohnenden Halbwinnern, die mit so vielen Kosten ihr Vieh so oft hin und her flüchten mussten, um nicht den Franzosen in die Hände zu fallen, sind nun desselben doch größtenteils verlustig. Behält einer von 30 Stück Rindvieh deren 3, höchstens 4, so ist er wirklich noch glücklich, denn viele behalten nichts, besonders in hiesiger Nachbarschaft zu Morsbroich, Schlebusch und dasigen Gegenden hat diese Seuche bis herzu[3] noch nicht geäußert. Der Himmel gebe, daß doch noch ein oder andere Gegend geschonet bleiben möge, damit einer dem andren wieder aufhelfen könne. Indessen sieht es für den Ackersmann, wenn er auch ein gutes Vermögen sich zusammen gescharrt gehabt, bei dieser Lage doch ziemlich misslich aus. Alle Sommerfrüchten, alle Fourage sind weggenommen, das Rindvieh ist crepiret, die Pferde teils fort, teils nur zum Dienste der Franzosen, die Felder liegen unbeackert da, an Wintersaat ist soviel als nichts geschehen. Trübe Aussichten für die Zukunft. Die mehresten Halfen aus hiesiger Nähe halten sich mit ihren Famillen noch hier in Mülheim auf, sie scheuen in ihre Wohnungen rückzukehren, teils um nicht Augenzeugen seyn zu müssen, daß /: wo Scheuren und Ställe jetzt beinahe leer sind :/ auch die noch übrige wenige Winterfrucht entweder weggeschleppt oder doch den Pferden vorgeworfen werde, teils um nicht gezwungen zu werden, die so starken Einquartirungen, welche bei einigen aus mehr dann 100. Cavalleristen besteht, auch noch gar aus ihren eigenen Beutel ernähren zu müssen. Mit den Buschen sieht es nun allenthalben traurig aus. Bis auf den heutigen Tag sind zwarn Euer Hochwürden Exzellenz Buschen noch salvirt, allein der nahe Ruin derenselben ist jetzt auch sehr zu beförchten. Zween erst vorgestern angekomene nee Holtzcommissairs ließen schon gestern morgen auf denen Bürrich- und Schlebuscher Gemarken /: welche beide schon so vieles gelitten haben :/ durch etwann 100. Bauren mit Abfällung deren Eichen und Boichen den Anfang machen, und gegen Abend sah ich schon 39 Eichen, ohne die Boichen, darniederliegen. Dies Holtz ist sämtlich zu Brandholtz bestimmt. In dem Rheindorfer Busch hingegen wurden in voriger Woche 170 Stück der schönsten Eichen abgehauen, wovon die Blöcher ganz an den Rhein geführt werden. Zu welcher Bestimung ist noch unbewusst. Für diese Commissairs, die sich hoffentlich durch ein douceur noch in etwa werden abwenden lassen, bin ich indessen nicht so beförchtet als für die campirenden Truppen. Diese hauen das Holtz, es seien Eichen, Boichen, Tannen etc., jung oder alt, vor Fuß weg und schleppen solches nach den Lageren. Den Schaden, welchen diese Tag auf Tag in den Buschen verursachen, kann man wenigstens täglich auf 3000 rhr. anschlagen. Jene Buschen, welche bis herzu dem Morsbroicher Waldungen zur Schutzwehr dienten, z:B: der Schönrather- die Haus-Hahner- und die Dünnwalder Buschen sind nun beinahe alle weggehauen. Vorgestern machten diese Truppen in der sogenannten Maikammer /: einem Busche, der hinten dem Kloster Dünnwald gelegen :/ den Anfang. Ist dieser Busch, worann sie noch etwa 6 bis Tage zu arbeiten haben, auch fort, so kommt die Reihe, wenn noch ferner campiret wird, auch an Hochdero Buschen, und dann ist alle Gegenwehr vergeblich, denn dHr. Provisor zu Dünnwald, der noch immer einen General im Quartier hat, und deren gestern auf den Mittag noch eilf bewirthete, kann es nicht einmal hinderen, daß der vor etwa 20. Jahren erst angepflanzte Tannenbusch nicht gäntzlich zugrunde gerichtet werde. Diese Leute zu stören ist gar kein Mittel übrig. Sollte ich, wenn binnen ein paar Tagen die Lage sich nicht änderen wird, noch Gelegenheit finden, ein und ander Stück Holtz verkäuflich anzubringen, so werde ein solches zu bewerckstelligen gar kein Bedencken tragen. Sollte, wie man beförchtet, die Wintercampagne noch lange fortwähren, so sehe ich nicht, wie zwischen hier und Düsseldorff mancher Baum, noch Staude werden stehen bleiben können. Der allgemeinen Sage nach sollen zwarn die Österreicher oberhalb der Sieg sehr stark- auch wirklich viele Brücken über diesen Fluss fertig seyn, allein was hilfts, wenn auch diese die Frankreicher von hier wegtreiben? Durch Sperrung des Rheins kann unser Unglück nur größer werden. Ich ersterbe uti in litt.

     

    Mülheim d. 28ten. 9bris. 1796

     

    Euer Hochwürden Exzellenz  unterthg. -treu gehorsamster  dr. Linden

     

     

    [1] Lieferung.
    [2] Viehfutter.
    [3] Eingefügt: sich.

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