Nr. 2 – 27. 9. 1795

Foren Lindenbriefe Morsbroich Nr. 2 – 27. 9. 1795

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    Nr. 2                                                                                                                        1795 September 27

     

    Linden berichtet über Einquartierungen und die bösen Folgen der Plünderungen durch die marodierenden französischen Soldaten. Er kann jetzt Angaben machen über die Schäden in Morsbroich und über die seiner Nachbarn. Die  dem französischen General zwangsweise verkaufte Kutsche kann er in Köln aufspüren, er versucht sie zurück zu bekommen, Einrichtungsstücke aus dem Schloss lässt er nach Köln bringen, wo er glaubt, sie sicher unterbringen zu können.

     

    Historisches Archiv der Stadt Köln, St. Katharinen 49 a

     

    Hochwürdig-Hochgwohlgehrener Freiherr, Insonders Hochzuverehrendester Herr Landkommenthur,

    Hochgebietend Gnädiger Herr!

    In der Vermuthung, daß Eüer Hochwürden Excellenz mein untges. Schreiben vom 13n. dieses  /: welches nach Aussage der Post-Expedition ohnfehlbar richtig eintreffen würde :/ werden erhalten haben, hab ich die Gnade anmit ferner zu berichten, daß ich am 16n. dießes, mittels eines zu Köln erhaltenen Paßes, und einer Sauvegarde die 3.Verschläge, nämlich jenes mit den Kirchen Paramenten, mit den Commenden-Rechnungen, und dem Barchengarn glücklich nacher Köln gebracht – und einsweilen bei den Discollenten[1] habe abladen laßen, von wo aus Hr. Rtmster. Dechen solche ferner in Sicherheit zu bringen übernohmen hat.

    Auch hatte ich nehmlichen Tags, den Bedienten Joseph zu Abholung deren Schäkken aus dem Preußischen, mit einem Paße von hier abgeschickt, sodann den Hn. Vogten Oeppen hierüber des Endes benachrichtiget, um solche dahier baldthunlichst abnehmen – und nacher Elsen bringen zu laßen.

    Bei meiner Anwesenheit in Köln vernahme ich, daß der Wagen  des Hn. Landkomthurs Hn. v. Zweyer noch wircklich daselbst und zwarn bei Hn. Herstadt auf der Sandkaule stehen solte ich ging gleich hin und fande ihn auch wircklich noch da, samt der Gemahlin des Generaln. Duvignot. Hr. Herstadt eröfnete mir daß der Wagen vermuthlich noch nehmlichen Tages würde weggeführet werden, ich eilte zu Hn. Sindicus Dolleschall[2] und bate denselben, bei den Volcks Repraesentanten einen Arrest zu erwircken. Hr. Sindicus schikte mich diesfalls zum Stadtkommandant Schelhammer, dießer, nachdem ich ihme die Geschicht erzehlet hatte, verwieße mich wieder zu Meynard. Durch Verwendung des Hn. Sindici wurde endlich die Sache soweit gebracht, daß auf ein von mir  übergebenes Petitum der Wagen arretiret – und dem Hrn. Gralen. aufgegeben worden ist, zu probiren,  daß er den Wagen von mir erkauft habe, da ihme dieses nicht möglich ist, so bleibt für die Rettung des Wagens noch einige Hofnung übrig.

    Am 19n. kamen der Bediente Joseph und der Stallknecht Jacob mit beiden Schekken dahier wieder an. Am 20n. fande sich Hr. Prenngruber in Gesellschaft des Hn. Sindicus Dolleschall, Hr. Vogt Oeppen, Hr. Dechen, des Commendanten von Mülheim und eines anderen Officiers  hier ein um im Nahmen der Nation, die besten Meubles zu mehrerer Sicherheit, zu consigniren, wie dann auch nach dem Mittag Essen, und nachdem die besten Sachen auf ein Zimmer gebracht waren, sotane Consignation vor sich gegangen – und noch nehmlichen Tags die 4 sitzige Birutsche[3] durch die 2 Schekken nacher Köln geführet worden ist.

    Am 21n. des Abends erhielte ich durch sichern Notar aus Köln N. Engelberti das kopierlich beiliegende Schreiben des H. Sindici[4]. In Gefolg deßen sind also am 22n., 23., und 24n., alle dahier nicht höchst notigen Meubels /: die an den Wänden eingeschraubte Spieglen, die Portraits so nagelfest gemacht, und die Ofens ausgenohmen :/ repec. eingepakter nacher Wistorff gefahren, daselbst ins Schif geladen und mit den von Köln hierhin gekommenen 2 loßen Pferden, der 4sitzige geschloßene Wagen samt dem Cabriolet Chaisgen nacher Köln geführt worden. Die hierüber so wohl als über die noch rückgebliebenen Meubles verfertigten Inventarien, nebst einem deren, unterm 25n. dieses, dahier eingeloffenen Landtags Briefen, wird Hr. Sindicus an Eüer Exzellenz einzuschikken die Gnade gehabt haben.

    Seit dem 13tn. ist das hiesige Hauß Einquartierung frei geblieben bis d. 24tn., an welchem Tage 4. Chasseurs zu Pferd, nemlich 1 Officier und 1. Corporal mit 2 Gemeinen hier einkehrten. Die beiden letzteren samt 4. Pferden bekö­stigt der Halfen. Die 2 erstern aber, ein paar eingezogener Leüte nehmen mit unserm Tische vorlieb, und sind dem Hauße mehr nüzlich als schädlich, denn sie kehren alles ab, was nur kommt und dahier einquartirt seyn will. Indeßen ergibt sich bei der jetzigen Lage der Dingen die Frage: Ob die gänzliche Abschaffung der hießigen Haußhal­tung – oder die Beibehaltung derselben dermalen am vort­heilhaftesten seie. Da es denen Franzosen an allem man­gelt, und die Einquartirten weder Fleisch noch Brod weder Fourage mitbringen, so ist allerdings die Beibehaltung derselben bei fortdaurenden und sich vielleicht noch vermehrenden Einquartierungen ein kostspieliges Wesen. Wird aber dieselbe ganz aufgehoben, so dörfte andererseits, wenn man den Einquartirten nichts hergeben wird, aller­hand Unfug und noch wohl gar der Ruin des Haußes zu beförchten seyn. Eüer Exzellenz hohen Einsicht muß ich die gnädige Entscheidung dieser Frage untg. anheimgeben, und wünschte übrigens, daß Hochdieselben, wegen Hochdero weiten Entfernung von hier und dem unrichtigen Postenlauf, den Hn. Sindicus Dolleschall bei jetzigen Umständen zu Abhelfung deren jetzt vielfach vorkom­men werdenden Angelegenheiten zu bevollmächtigen die Gnade haben mögten.

    Requisitionen allerlei Gattungen haben schon ihren Anfang genohmen, und die Contribution wird bald nach­folgen und das bei einer so unmenschlichen Plünderung dergleichen wohl wenige werden aufzuweißen seyn. Das Elend ist unübersehbar. Die Saatzeit ist da, und wie wird man die Frücht unter die Erde bringen können, da fast keine Pferde mehr vorhanden sind? Die meisten Halbwin­ner /: den eintzigen Morsbroicher ausgenommen, der 3. Pfer­de ins Preüßische geflüchtet und eins in hießigen Holtz­schoppen verborgen hatte und alle 4 glücklich gerettet hat :/ haben ihre Pferde schier alle verlohren, und und fangen wirck­lich an, die Kühe an die Pflüge zu spannen. 0 Elend!

    In voriger Woche, wurde durch ein Regierungs Befehl von Düsseldorff aus befohlen, daß jede Haußhaltung den durch Plünderung erlittenen Schaden einbringen solte. Da der Schade, welchen Eüer Exzellenz erlitten, minder beträcht­lich, so truge ich Bedencken, solchen anzugeben. Auf Anra­ten des Hn. Sindici Dolleschall hab ich jedoch denselben, und zwarn zu 2500 Rr. für hiesiges Hauß /: der Halfen hat den seinigen separirter[5] angezeigt :/ directe an des Hn. Mini­sters v. Hompesch Exz. eingeschikt. Allein! Wer wird was vergüten?

    Dem Vernehmen nach haben in hießigen Gegenden am meisten gelitten dHr. Oberamtmann Frhr. v. Lüzerode und Hr. v. Zutwig. Hr. v. Wyhe zu Reuschenberg und Hr. Reckum aufm Hauß Hahn /: welch letzterer mit seiner schönen Tochter Josepha an der Dysenterie[6] tödlich darnieder ligt :/ sollen noch zimlich gnädig davon gekomen seyn. Hr. Richter Schall schäzt seinen Schaden auf 100. Carolins. Das Kloster Dünnwald hat mit 40 Ahmen[7] Wein /: eine kostbare Sauvegarde ! :/ die Plünderung viel abgehalten, deßen Buschen aber sind wircklich durch das daran gestandene Französische Lager sehr stark beschädigt worden. Die hießigen Waldungen sind, bis herzu noch in salvo[8].

    Mit unterthäniger Anhofnung Euer Hochwürden Exzellenz fortdaurenden Hohen Wohlseyns, erstirbt in tiefster Hochverehrung Ewer Hochwürden Exzellenz untg.-treü gehorsamster Diener L

    Am 27n. 7bris 1795

     

    [1] Fuhr- und Lagerunternehmer.
    [2] Der Syndicus Dolleschall hatte damals einen Posten in der von den Franzosen eingerichteten Munizipalverwaltung der Stadt Köln inne. Siehe: Der Name der Freiheit 1288 – 1988. Aspekte der Kölner Geschichte von Worringen bis heute, Hb. z. Ausstellung des Kölner Stadtmuseums 1988, S. 487.
    [3] Ein leichter, halbgedeckter Wagen, das Wort ist entlehnt aus ital. Biroccio.
    [4] Hier ein Anlagenhinweis der Mergentheimer Kanzlei.
    [5] Gesondert.
    [6] Ruhr.
    [7] Ahm oder Ohm, ein Volumenmaß für Wein, ungefähr 150 Liter.
    [8] In Sicherheit, hier: in gutem Zustand.

    #733

    Letzte Fassung!

     

     

    Nr. 2

    1795 September 27

    Historisches Archiv der Stadt Köln, St. Katharinen 49 a

     

    Linden berichtet über Einquartierungen und die bösen Folgen der Plünderungen durch die marodierenden französischen Soldaten. Er kann jetzt Angaben machen über die Schäden in Morsbroich und über die seiner Nachbarn. Die dem französischen General zwangsweise verkaufte Kutsche kann er in Köln aufspüren, er versucht sie zurück zu bekommen, Einrichtungsstücke aus dem Schloss lässt er nach Köln bringen, wo er glaubt, sie sicher unterbringen zu können.

     

     

    Hochwürdig-Hochgwohlgehrener Freiherr, insonders Hochzuverehrendester Herr Landkommenthur,

    Hochgebietend gnädiger Herr!

    In der Vermuthung, daß Euer Hochwürden Excellenz mein untges. Schreiben vom 13n. dieses  /: welches nach Aussage der Post-Expedition ohnfehlbar richtig eintreffen würde :/ werden erhalten haben, hab ich die Gnade anmit ferner zu berichten, daß ich am 16n. dieses mittels eines zu Köln erhaltenen Passes und einer Sauvegarde die 3.Verschläge, nämlich jenes mit den Kirchen Paramenten, mit den Commenden-Rechnungen und dem Barchengarn glücklich nacher Köln gebracht und einsweilen bei den Discollenten[1] habe abladen lassen, von wo aus Hr. Rtmster. Dechen solche ferner in Sicherheit zu bringen übernohmen hat. Auch hatte ich nehmlichen Tags, den Bedienten Joseph zu Abholung deren Schäkken aus dem Preußischen, mit einem Passe von hier abgeschickt, sodann den Hn. Vogten Oeppen hierüber des Endes benachrichtiget, um solche dahier baldthunlichst abnehmen – und nacher Elsen bringen zu lassen. Bei meiner Anwesenheit in Köln vernahm ich, daß der Wagen des Hn. Landkomthurs Hn. v. Zweyer noch wircklich daselbst und zwarn bei Hn. Herstadt auf der Sandkaule stehen sollte, ich ging gleich hin und fand ihn auch wircklich noch da samt der Gemahlin des Generaln. Duvignot. Hr. Herstadt eröfnete mir, daß der Wagen vermuthlich noch nehmlichen Tages würde weggeführet werden.  Ich eilte zu Hn. Sindicus Dolleschall[2] und bat denselben, bei den Volcks Repraesentanten einen Arrest zu erwircken. Hr. Sindicus schikte mich diesfalls zum Stadtkommandant Schelhammer, dieser, nachdem ich ihm die Geschicht erzehlet hatte, verwies mich wieder zu Meynard. Durch Verwendung des Hn. Sindici wurde endlich die Sache soweit gebracht, daß auf ein von mir  übergebenes Petitum der Wagen arretiret  und dem Hrn. Gralen. aufgegeben worden ist, zu probiren, daß er den Wagen von mir erkauft habe, da ihm dieses nicht möglich ist, so bleibt für die Rettung des Wagens noch einige Hofnung übrig.

    Am 19n. kamen der Bediente Joseph und der Stallknecht Jacob mit beiden Schekken dahier wieder an. Am 20n. fand sich Hr. Prenngruber in Gesellschaft des Hn. Sindicus Dolleschall, Hr. Vogt Oeppen, Hr. Dechen, des Commendanten von Mülheim und eines anderen Officiers  hier ein, um im Nahmen der Nation die besten Meubles zu mehrerer Sicherheit zu consigniren, wie dann auch nach dem Mittagessen, und nachdem die besten Sachen auf ein Zimmer gebracht waren, sotane Consignation vor sich gegangen – und noch nehmlichen Tags die 4 sitzige Birutsche[3] durch die 2 Schekken nacher Köln geführet worden ist. Am 21n. des Abends erhielt ich durch sichern Notar aus Köln N. Engelberti das kopierlich beiliegende Schreiben des H. Sindici[4]. In Gefolg dessen sind also am 22n., 23., und 24n., alle dahier nicht höchst notigen Meubels /: die an den Wänden eingeschraubte Spieglen, die Portraits so nagelfest gemacht und die Ofens ausgenohmen :/ repec. eingepakter nacher Wistorff gefahren, daselbst ins Schif geladen und mit den von Köln hierhin gekommenen 2 losen Pferden, der 4sitzige geschlossene Wagen samt dem Cabriolet Chaisgen nacher Köln geführt worden. Die hierüber so wohl als über die noch rückgebliebenen Meubles verfertigten Inventarien nebst einem deren, unterm 25n. dieses dahier eingeloffenen Landtagsbriefen wird Hr. Sindicus an Euer Exzellenz einzuschikken die Gnade gehabt haben. Seit dem 13tn. ist das hiesige Haus Einquartierung frei geblieben bis d. 24tn., an welchem Tage 4. Chasseurs zu Pferd, nemlich 1 Officier und 1. Corporal mit 2 Gemeinen hier einkehrten. Die beiden letzteren samt 4. Pferden beköstigt der Halfen. Die 2 erstern aber, ein paar eingezogener Leute nehmen mit unserm Tische vorlieb und sind dem Hause mehr nüzlich als schädlich, denn sie kehren alles ab, was nur kommt und dahier einquartirt seyn will. Indessen ergibt sich bei der jetzigen Lage der Dingen die Frage: Ob die gänzliche Abschaffung der hiesigen Haushaltung oder die Beibehaltung derselben dermalen am vortheilhaftesten sei. Da es denen Franzosen an allem mangelt und die Einquartirten weder Fleisch noch Brod weder Fourage mitbringen, so ist allerdings die Beibehaltung derselben bei fortdaurenden und sich vielleicht noch vermehrenden Einquartierungen ein kostspieliges Wesen. Wird aber dieselbe ganz aufgehoben, so dörfte andererseits, wenn man den Einquartirten nichts hergeben wird, allerhand Unfug und noch wohl gar der Ruin des Hauses zu beförchten seyn. Euer Exzellenz hohen Einsicht muss ich die gnädige Entscheidung dieser Frage untg. anheimgeben und wünschte übrigens, daß Hochdieselben wegen Hochdero weiten Entfernung von hier und dem unrichtigen Postenlauf den Hn. Sindicus Dolleschall bei jetzigen Umständen zu Abhelfung deren jetzt vielfach vorkommen werdenden Angelegenheiten zu bevollmächtigen die Gnade haben mögten. Requisitionen allerlei Gattungen haben schon ihren Anfang genohmen und die Contribution wird bald nachfolgen und das bei einer so unmenschlichen Plünderung dergleichen wohl wenige werden aufzuweisen seyn. Das Elend ist unübersehbar. Die Saatzeit ist da, und wie wird man die Frücht unter die Erde bringen können, da fast keine Pferde mehr vorhanden sind? Die meisten Halbwinner /: den eintzigen Morsbroicher ausgenommen, der 3. Pferde ins Preußische geflüchtet und eins in hiesigen Holtzschoppen verborgen hatte und alle 4 glücklich gerettet hat :/ haben ihre Pferde schier alle verlohren und und fangen wircklich an, die Kühe an die Pflüge zu spannen. 0 Elend! In voriger Woche, wurde durch ein Regierungsbefehl von Düsseldorff aus befohlen, daß jede Haushaltung den durch Plünderung erlittenen Schaden einbringen solte. Da der Schade, welchen Euer Exzellenz erlitten, minder beträchtlich, so trug ich Bedencken, solchen anzugeben. Auf Anraten des Hn. Sindici Dolleschall hab ich jedoch denselben, und zwarn zu 2500 Rr. für hiesiges Haus /: der Halfen hat den seinigen separirter[5] angezeigt :/ directe an des Hn. Ministers v. Hompesch Exz. eingeschikt. Allein! Wer wird was vergüten? Dem Vernehmen nach haben in hiesigen Gegenden am meisten gelitten dHr. Oberamtmann Frhr. v. Lüzerode und Hr. v. Zutwig. Hr. v. Wyhe zu Reuschenberg und Hr. Reckum aufm Haus Hahn /: welch letzterer mit seiner schönen Tochter Josepha an der Dysenterie[6] tödlich darnieder ligt :/ sollen noch zimlich gnädig davon gekomen seyn. Hr. Richter Schall schäzt seinen Schaden auf 100. Carolins. Das Kloster Dünnwald hat mit 40 Ahmen[7] Wein /: eine kostbare Sauvegarde ! :/ die Plünderung viel abgehalten, dessen Buschen aber sind wircklich durch das daran gestandene französische Lager sehr stark beschädigt worden. Die hiesigen Waldungen sind, bis herzu noch in salvo.[8]

    Mit unterthäniger Anhofnung Euer Hochwürden Exzellenz fortdaurenden Hohen Wohlseyns erstirbt in tiefster Hochverehrung Euer Hochwürden Exzellenz untg.-treu gehorsamster Diener L

    Am 27n. 7bris 1795

     

     

    [1] Fuhr- und Lagerunternehmer.
    [2] Der Syndicus Dolleschall hatte damals einen Posten in der von den Franzosen eingerichteten Munizipalverwaltung der Stadt Köln inne. Siehe: Der Name der Freiheit 1288 – 1988. Aspekte der Kölner Geschichte von Worringen bis heute, Hb. z. Ausstellung des Kölner Stadtmuseums 1988, S. 487; Hansen, a.a. O., S. 792 Anmerkung 3: seine Ernennung zum Sekretär der Munizipalverwaltung Köln; zu seinem Lebenslauf und seiner Position in der Stadt: „Die französischen Jahre, Ausstellung aus Anlaß des Einmarsches der Revolutionstruppen in Köln am 6. Oktober 1794, Historisiches Archiv der Stadt Köln, 6. 10. – 16. 12. 1994, S. 117 f u. 121 f.
    [3] Ein leichter, halbgedeckter Wagen, das Wort ist entlehnt aus ital. Biroccio.
    [4] Hier ein Anlagenhinweis der Mergentheimer Kanzlei.
    [5] Gesondert.
    [6] Ruhr.
    [7] Ahm oder Ohm, ein Volumenmaß für Wein, ungefähr 150 Liter.
    [8] In Sicherheit, hier: in gutem Zustand.

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