zeilengetreue Transkription

Foren Editionsrichtlinien zeilengetreue Transkription

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  • #567

    In den Editionsrichtlinien von der Archivschule Marburg steht, dass die Transkription zeilengetreu sein sollte:

    http://www.archivschule.de/DE/ausbildung/transkriptionsrichtlinie/

    Nun sind die meisten Texte die wir haben aber nicht zeilengetreu.

    Die Frage ist, ob wie nun alle Texte daraufhin korrigieren sollten.

     

    Was meint ihr?

    #577

    HAllo! Das ist ein interessanter Vorschlag. Aber der bezieht sich auf Texte in Schriftstücken des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Da ist es u. U. wichtig, dass der Leser die Transkription anhand des Originals überprüfen kann. Für uns würde das Verfahren bedeuten, dass wir die Lindenbriefe mit ihren oftmals recht knappen Zeilen edieren müssten. Das aber würde bei einem Druck folgenschwere Auswirkungen haben. Ich fürchte, dass das dann nicht mehr zu finanzieren ist. Es wäre aber sinnvoll, in einem Beispieltext den optischen Eindruck der Lindentexte den Lesern vorzustellen: Wir kopieren einen markanten Textausschnitt und setzen dem die dazugehörige Transkription gegenüber.
    That’s what I mein!
    Und so verbleibe ich
    als Euer
    H.-J. Dorn
    Hajo

    #578

    Die Idee finde ich gut, denn es wäre zugegebenermaßen doch nochmal eine menge Arbeit alle Texte zu ändern.

    Da müssten dann schon alle mitarbeiten.

    Die Finanzierung finde ich kein großes Argument denn in Zeiten des Self-Publishing sind das keine großen Kosten mehr.

    Das Buch meines Mannes wird hier verlegt:

    https://tredition.de/veroeffentlichung/leistungen/leistungen-self-publishing/

    Man muss hier keine großen Posten einkaufen und bleibt dann hinterher auf den Büchern sitzen, sondern hier werden die Bücher auf Bestellung gedruckt.

    Das heißt jemand kauft zum Beipiel bei Amazon unser Buch und es geht dann direkt in den Druck und ist innerhalb einer Woche beim Leser zu Hause.

    Dafür muss man nur einmalig 150 Euro bezahlen und bekommt noch für jedes verkaufte Buch ein bisschen Provision.

    Falls es keinen wissenschaftlichen Verlag gibt, der unsere Sache drucken will, wäre das eine gute Möglichkeit!

    Wenn jemand Fragen dazu hat, kann ich gerne unter Diskussion hier im Forum einen Beitrag dazu öffnen, dann können wir uns darüber austauschen.

    Gruß

     

    Rebecca

    #582

    Hallo zusammen,

    die automatische Weiterleitung funktioniert noch. Ich habe nur gerade viel zu tun. Handwerker sind weiterhin zu Hause und nächste Woche ist meine Frau 5 Tage auf Fortbildung und ich bei den Kindern… Daher bin ich auch jetzt im Büro und morgen auch für einige Stunden.

    Wenn wir keine Originale abdrucken, ist die zeilengetreue Wiedergabe nicht ganz so wichtig. Gleichwohl hat es natürlich seinen Charme, wenn man so gut wie möglich am Original ist. Man kann natürlich auch zwei Seiten Lindenbriefe mit kurzen Zeilen nebeneinander auf einer Seite abdrucken. Fände ich auch nicht schlecht. So gibt man auch die Möglichkeit der Überprüfung. Das Trennen der Zeilen dürfte eigentlich nicht so viel Arbeit sein. Das müsste doch auch bei längeren Briefen eigentlich in 5 bis 10 Minuten erledigt sein.

    Herzliche Grüße

     

    Frank

     

     

    #583

    Schön, dass die automatische Benachrichtigung doch funktioniert.

    Die Idee mit den zwei Zeilen finde ich auch gut.

    Habe mal ein ipg erstellt… ist es so wie du meintest?

    Die Schrift würde dann allerdings recht klein bei 9 oder 10

    Gruß

    Rebecca

     

     

    #586

    Hallo Rebecca,

     

    ja, so meinte ich es. Man kann ja auch das Buchformat etwas größer wählen, so dass die Schriftgröße akzeptabel ist.

     

    Schönen Sonntag noch (ich bin jetzt leider wieder im Büro angekommen .. :-(.

     

    Liebe Grüße

     

    Frank

    #587

    Hallo,

    Nun, das wäre jetzt schon DIN A4 und größer würde ich eher nicht machen, denn dann passt es schlecht ins Bücherregal.

    Hab hier auch ein PDF (wusste nicht, dass ich das hier auch hochladen kann :))

    Da kann man sich das mal ausdrucken, um zu gucken wie es dann aussehen würde.

    Man könnte auch ein kleineres Format nehmen und dann wieder einspalig arbeiten.

    Die Seitenzahl spielt wie gesagt keine Rolle für uns, nur für den Leser wird das Buch dann teurer, falls wir es über Selfpublishing verlegen würden.

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